Workspace Analytics – Wie Sie Wechselarbeitsplätze optimal planen und den Change-Prozess begleiten

Dieser Beitrag zu Workspace Analytics und Wechselarbeitsplätzen erschien zuerst am 16. Dezember 2020 im STAR COOPERATION News Blog.

Corona zwingt uns alle, unsere Arbeitsform zu überdenken und weiterzuentwickeln. Viele Kollegen sind mehr oder minder dauerhaft im Homeoffice und kommen nur ins Büro, wenn sie Präsenztermine haben. Daher stellt sich einerseits die Frage, wie viele Büroarbeitsplätze und Meetingräume überhaupt notwendig sind, und andererseits, wie viele Büroarbeitsplätze zu Wechselarbeitsplätzen umgewandelt werden könnten.

Einsparpotenzial durch Wechselarbeitsplätze

Durch Wechselarbeitsplätze ergibt sich ein enormes Einsparpotential. Gerade in einer Phase, in der die finanzielle Lage vieler Unternehmen eher düster ist, kann das verhindern, Personal abbauen zu müssen. Die Effizienz der Mitarbeiter wird beibehalten, während die Ausgaben sinken.

Die Wegrationalisierung von festen Büroarbeitsplätzen und die Einführung von Wechselarbeitsplätzen kann aber nicht aus heiterem Himmel erfolgen. Solch unangekündigte Änderungen lassen Widerstand entstehen. Das wiederum führt zu Unzufriedenheit und geringerer Produktivität – nachvollziehbare Reaktionen, die die Lage jedoch weiter verschlimmern. Ein Change-Prozess muss professionell begleitet werden, um erfolgreich zu sein.

Datenbasierte Entscheidungsgrundlage mittels Sensoren

Eine professionelle Begleitung allein reicht für die Einführung einer neuen Arbeitsform nicht aus. Vielmehr gilt es herauszufinden, wie viele und vor allem welche Büroarbeitsplätze eingespart und durch Wechselarbeitsplätze ersetzt werden können. Dabei helfen datenbasierte Fakten.

Mit LoRaWAN-Sensoren an Büroarbeitsplätzen lässt sich DSGVO-konform die Anwesenheit einer Person an einem Platz messen. Diese Daten können gesammelt und ausgewertet werden, um verschiedene Fragen eindeutig zu beantworten:

  • Welcher Arbeitsplatz ist wie lange besetzt?
  • Zu welchen Uhrzeiten und an welchen Tagen sind welche Arbeitsplätze belegt?
  • Welche Arbeitsplätze sind ständig belegt?
  • Welche Arbeitsplätze sind kaum belegt?

Diese Informationen sind hilfreich, um eine Entscheidungsgrundlage für die Einführung von Wechselarbeitsplätzen und Einsparung von Büroarbeitsplätzen zu bilden. Sie sind aber noch nicht ausreichend. Im nächsten Schritt muss geklärt werden, welche Arbeitsplätze tatsächlich aufgelöst werden können und welche finanziellen Einsparungen sich daraus ergeben.

Auslastungsanalyse via Dashboard

Mit unserem Workspace Analytics Dashboard beantworten wir genau diese Fragen. Das Dashboard liefert uns die nötigen Informationen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Es bereitet die Daten zur Auslastung detailliert auf und veranschaulicht sie in einer übersichtlicher Benutzeroberfläche. Somit können wir bedenkenlos entscheiden, welche Arbeitsplätze zu Wechselarbeitsplätzen umgewandelt werden und welche Büroarbeitsplätze eingespart werden können.

Die nächste Entwicklung ist ein intelligentes Buchungssystem, das sowohl Wechselarbeitsplätze reserviert als auch erkennt, welche tatsächlich belegt sind.

Setzen Sie bei der Einführung von Wechselarbeitsplätzen auf verlässliche Daten!

Erzählen Sie uns von Ihren Herausforderungen und Ideen. Wir begleiten Sie gerne in Ihrem Change-Prozess. Für die Messung und Analyse Ihrer Büroauslastung stellen wir Ihnen sogar unsere Infrastruktur zur Verfügung, so dass Sie sich um nichts kümmern müssen. Kontaktieren Sie uns bei Fragen, Anregungen oder zur Vereinbarung eines ersten unverbindlichen Kennenlernens.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Dr. Richard Kolodziej
Senior Consultant
E-Mail: richard.kolodziej@star-cooperation.com
Telefon: +49 7031 6288-3257

Warum muss ein Online-Shop regelmäßig aktualisiert werden?

Dieser Beitrag zum Update von Online-Shops erschien am 17. September 2020 im STAR COOPERATION News Blog.

Ein Online-Shop muss nicht nur modernen Standards entsprechen, sondern auch Sicherheit vor Hackern bieten.

Warum regelmäßige Updates?

Das fragen sich die meisten Webshop-Besitzer und verdrängen gerne, dass das Update des Online-Shops nicht unbedingt trivial ist und etablierte Prozesse und Schnittstellen beeinflussen kann. Auch wenn man sich an ein bestehendes System gewöhnt hat und Kosten und Mühen scheut, sind regelmäßige Updates enorm wichtig! Wir zeigen Ihnen, warum Sie jetzt aktiv werden sollten um Ihr Shopsystem zu aktualisieren.

Das „Aussehen“ kann ein Update-Grund sein, aber auch ältere Shopsysteme lassen sich mit etwas größerem Aufwand optisch aufpolieren. Funktionalität und Sicherheit sind die vorrangigen Gründe um ein Shop-System aktuell zu halten. Außerdem stehen Geschwindigkeit und Komfort im Vordergrund. Die Erwartungen der Kunden an einen Online-Shop entwickeln sich stetig weiter. Das System muss nicht nur schnell sein, das Erlebnis beim Kaufprozess muss bequem sein und mehr bieten als die digitale Abbildung des Supermarkt-Einkaufs.

Wachsende Erwartungen an einen Online-Shop

Ein positives Kauferlebnis muss ein moderner Online-Shop bieten: Ihr Kunde meldet sich schnell und einfach in Ihrem Shop an, am besten mit seinem bestehenden Account bei Google oder Facebook (Single-Sign-On). Anschließend findet er schnell Artikel, die zu seinen Vorlieben passen und erhält darauf zugeschnittene Empfehlungen (Recommendation Engine). Die Bezahlung läuft ebenfalls möglichst unkompliziert und er wird regelmäßig über den Verbleib seiner Bestellung informiert (Track & Trace). Abhängig von der Ausrichtung Ihres Webshops ist das Ziel Ihres Kunden, möglichst günstig einzukaufen oder etwas Ihrer Marke zu besitzen (Pricing Engine & Storytelling).

Solche Funktionen bieten veraltete Shopsysteme bestenfalls nur im Ansatz. Kunden sind insbesondere durch Amazon deutlich mehr Service beim Einkauf gewohnt als ältere Shopsysteme bieten. Der offensichtlichste Schwachpunkt solch älterer Systeme ist die mangelnde mobile Ansicht. Ein Online-Shop muss auch auf Smartphones gut aussehen und fehlerfrei funktionieren. Heutzutage verhält es sich sogar genau umgekehrt: Der Online-Shop wird für Smartphones gebaut und muss auch auf großen Bildschirmen gut aussehen. Schließlich wird das Internet deutlich häufiger mit mobilen Endgeräten besucht als mit klassischen Computern.

Gute Gründe, um Ihr Shopsystem im Kern zu aktualisieren oder auf ein neues Shopsystem zu wechseln. Der wichtigste Grund ist jedoch die Sicherheit.

Funktional und sicher Dank Updates

Mit der wichtigste Grund für ein Update Ihres Shopsystems ist die Sicherheit. Natürlich investiert man lieber in Dinge, die sich direkt auszahlen oder sichtbar sind. Vernachlässigen Sie jedoch deshalb Ihre Sicherheit, kann das am Ende extrem teuer werden. Ihnen entstehen im Ernstfall nicht nur enorme finanzielle Aufwände, um Ihr gehacktes System wiederherzustellen und die vernachlässigten Sicherheitslöcher schnell beheben zu lassen, sondern auch der Ruf Ihres Unternehmens wird für Jahre geschädigt.

Das etwas passiert, ist wahrscheinlicher als man glaubt: Gerade erst wurden fast 2.000 Online-Shops auf Basis von Magento gehackt. Der Hacker nutzt in solchen Fällen z.B. die bestehende Sicherheitslücke der nicht mehr unterstützen Magento Version 1 und kann zig Online-Shop-Besitzer aus dem eigenen Webshop ausschließen. Er verlangt Lösegeld für die Freigabe, oder startet einen Ausverkauf von Artikeln und leitet das Geld auf ein anderes Konto um. Natürlich sind auch die ergaunerten Kundendaten für weitere kriminelle Machenschaften äußerst interessant. Und selbst wenn ein Hacker sich nicht finanziell bereichern, sondern „nur“ Schaden anrichten möchte, haben Sie als Online-Shop-Besitzer massive Ausfälle bei den Einnahmen, da Ihr Verkaufskanal für Wochen stillgelegt wird.

Mit einem aktuellem Shopsystem bieten Sie nicht nur die neuesten Features, die Ihre Kunden heutzutage einfach erwarten, sondern Sie sichert sich auch gegen Hackerangriffe und damit einhergehende finanziellen Schäden ab. Die Investitionen in ein neues und sicheres Shopsystem stehen in keinem Verhältnis zu dem Mehrwert den Sie durch die komfortable Funktionalität und den Wegfall der Kosten eines möglichen Hackerangriffs haben. Prüfen Sie also jetzt Ihr Shopsystem und machen Sie erforderliche Updates. 

Wir entwickeln seit Jahren moderne und sichere Webshops auf Basis von Shopware – wir begleiten Sie vertrauensvoll. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter wenn Sie Fragen haben.

Scrum – Agiles Projektmanagement in Unternehmen

Dieser Beitrag zu Scrum erschien am 13. September 2018 auf dem STAR COOPERATION News Blog.

Doch was genau ist Scrum? Das bringen wir bei STAR auf den Punkt.

Einfache Strukturen, klar definierte Rollen, flexible Prozesse: Das ist Scrum – eine der bekanntesten agilen Methoden für erfolgreiches Projekt- und Produktmanagement. Hier erfahren Sie, wie die STARS Scrum effizient nutzen – und welche Vorteile das Kunden bringt.

AGILES PROJEKTMANAGEMENT DANK SCRUM: DIE STAR ALS VORREITER

Produktive Mitarbeiter, qualitativ hochwertige Ergebnisse und zufriedene Kunden – das sind Ziele von gutem Projektmanagement. Doch gerade im Bereich der Softwareentwicklung war das lange nicht so: Bis in die 90er-Jahre waren die Prozesse steif, langsam und bürokratisch. Kunden wollten stärker eingebunden werden und wünschten sich flexiblere Vorgehensweisen. Und so erblickten neue, agile Konzepte die Projektwelt. Schnell sorgten Methoden wie Scrum dafür, dass Softwarevorhaben deutlich effizienter und mit besseren Ergebnissen abgeschlossen werden konnten als durch klassisches Projektmanagement.

An sich ist Scrum also ein alter Hut. Zumindest im Bereich Softwareentwicklung. Bei der STAR haben wir schnell erkannt: Egal, ob Sie Fahrzeugtechnik, Reha-Programme oder Kartoffelchips entwickeln – agile Projektmanagement-Methoden funktionieren bei allen Projekten, wenn Sie diese richtig einsetzen.

Deshalb gehen wir diesen Schritt erfolgreich voraus, damit auch andere Bereiche von agilem Projektmanagement profitieren – wie die Finanzbuchhaltung oder die Logistik.

Doch was genau ist Scrum? Was bedeutet agiles Projektmanagement? Und was sind die Vorteile gegenüber klassischem Projektmanagement? Das bringen wir bei STAR auf den Punkt.

KURZ ERKLÄRT: SO FUNKTIONIERT SCRUM

Scrum ist ein Rahmenwerk für agiles Projektmanagement, bei dem jeder Beteiligte eine feste Rolle hat und sich an klare Vorgänge hält. Kontinuierlich werden sämtliche Aufgaben eines Projekts im „Product Backlog“ gesammelt, priorisiert und dann in sogenannten „Sprints“ von zwei bis vier Wochen Dauer bearbeitet.

  • Der Scrum Master sorgt als Fachmann für agile Methoden dafür, dass Scrum gelingt. Er optimiert die Prozesse, garantiert, dass die Teams ungestört arbeiten können und hält alle auf Kurs.
  • Der Product-Owner entspricht am ehesten noch einem Projektmanager. Er kommuniziert direkt mit dem Kunden und priorisiert die Aufgaben in dessen Interesse.
  • Das Entwicklerteam (oder Arbeitsteam) macht sich während der Sprints an die wichtigsten Aufgaben und arbeitet sie ab. Dabei steht die Selbstorganisation im Vordergrund.

Das Arbeitsteam arbeitet im Sprint ungestört und übernimmt proaktiv weitere hoch priorisierte Aufgaben, wenn es schneller als geplant fertig wird. Da der Product Owner währenddessen ständig mit dem Kunden kommuniziert, kommen immer wieder neue Aufgaben ins „Product Backlog“ hinzu. Er priorisiert sie so, dass exakt die Themen, die am wichtigsten für den Kunden sind, als nächstes in den Sprint kommen. Das sorgt für produktive Arbeitsteams und zufriedene Kunden.

Doch was macht Scrum als Projektmanagement-Methode überhaupt agil? Durch die zeitlich begrenzten Sprints und andere Scrum Events gibt es im gesamten Prozess zahlreiche Zeitpunkte, in denen deutlich wird, welche Aufgaben wichtig sind – und welche nicht. Am Ende jedes Sprints gibt es klare Ergebnisse. Sie zeigen, ob es Sinn hat, darauf aufzubauen, ein Richtungswechsel besser ist oder ein Projekt schlicht abgebrochen werden muss. So planen und steuern Unternehmen Projekte flexibel – das spart Zeit und Kosten.

DER KERN DER AGILITÄT

Im 2001 niedergeschriebenen Agilen Manifest stehen die Werte der agilen Softwareentwicklung. Das Wesentliche ist jedoch, Projekte in der Praxis flexibel zu denken – und nicht an starren Mustern festzuhalten:

  1. Beobachten Sie Veränderungen in Projekten regelmäßig und kontinuierlich.

  2. Passen Sie sich schnell an Veränderungen an – das ist der Schlüssel für erfolgreiches Projektmanagement.

KLASSISCHES VS. AGILES PROJEKTMANAGEMENT: IHRE VORTEILE

Klassische Projektmanagement-Methoden haben durchaus ihre Daseinsberechtigung in Projekten, die nach einem festen Muster ablaufen. In der Praxis passiert es jedoch häufig, dass Sie ein Projekt akribisch und monatelang planen – und dann doch etwas anders läuft als geplant. Und im schlimmsten Fall fährt das gesamte Projekt gegen die Wand.

Beim agilen Projektmanagement geht es darum, die eigene geistige Haltung zu verändern: Projekte verändern sich ständig – machen Sie sich Veränderungen deshalb bewusst und hinterfragen Sie diese. Scrum bedeutet, sich nicht an Vorgängen festzuklammern, sondern Änderungen gegenüber offen zu sein. So passen Sie das Projekt schnell und erfolgreich daran an, wählen immer den bestmöglichen Weg und arbeiten die wichtigsten Aufgaben zuverlässig und effizient ab.

Gleichzeitig beziehen Sie auch Ihre Kunden während des gesamten Projekts intensiv mit ein und liefern Ihnen regelmäßig Ergebnisse. Durch den Product Owner – der die Anforderungen des Kunden vertritt – holen Sie alle Beteiligten an Bord. Sie erfahren schnell davon, welche Veränderungen sich Ihr Kunde wünscht und halten das Projekt so auf Erfolgskurs.

Mit entsprechend zertifizierten Scrum Mastern, lernen Ihre Mitarbeiter die Methode schnell. Damit machen Sie als Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft – denn Sie passen sich an einen Markt an, der zunehmend schneller wird. Da alle in klar definierten Rollen arbeiten (Arbeitsteam, Product Owner und Scrum Master) schaffen Sie einen gut strukturierten und gleichzeitig flexiblen Arbeitsprozess.

Dabei ist klar, dass Sie Scrum in Bereichen wie der Softwareentwicklung leichter einsetzen als zum Beispiel in der Finanzbuchhaltung oder der Logistik. Für manche Aufgabenbereiche eignet sich Scrum nicht vollständig. Setzen Sie deshalb auf einen Kompromiss und bedienen Sie sich aus dem agilen Methodenkoffer von Scrum, um Ihre Projekte effizienter zu managen und voranzutreiben.

Eine Herausforderung, der wir uns auch bei STAR jeden Tag stellen. Mit Erfolg. Für uns und unsere Kunden.

Shopware 6 ‐ Webshops auf dem neuesten Stand der Technik

Dieser Beitrag zu Shopware 6 erschien am 7. August 2019 auf dem STAR COOPERATION News Blog.

 

Für alle, denen Shopware noch unbekannt ist:

Shopware ist ein mächtiges Webshop-System made in & for Germany. Selbstverständlich ist es auch für den internationalen Markt ausgelegt, aber unter der Haube arbeitet es mit den in Deutschland geltenden Regeln der Finanzbuchhaltung, der Versteuerung und dem Versand. Das System muss nicht erst unnötig mit Plug-ins erweitert werden, um in Deutschland rechtskonform betrieben zu werden. Als Open Source System ist es leicht um neue Funktionen erweiterbar aber verfügt dennoch über ein Lizenzmodell, das von der Professional Edition, für kleinere B2C-Webshops, bis zur Enterprise Edition, für Multi-Shop B2C-Lösungen und mächtige B2B-Plattformen mit Berechtigungen, Kontingenten und Freigaben, reicht.

Es ist soweit: Shopware 6 ist da!

Shopware 6 bietet technologisch viele Entwicklungen, die eine effizient laufende und skalierbare Zukunft versprechen. Im Detail informiert hier die Keynote, die erstmalig für uns zertifizierte Partner auf dem Shopware Partner Day 2019, und dann dem breiten Publikum auf dem Shopware Community Day 2019 präsentiert wurde. Wir möchten es hier nicht zu technisch halten und stellen daher nur die zwei, in unseren Augen, größten Features vor, welche alle E-Commerce-Experten sofort überzeugen: API-First und Rule Builder.

API-First und der kopflose Webshop

Eine API ist eine Schnittstelle, also ein standardisiertes Verfahren, über das unterschiedliche Programme miteinander Daten austauschen. Allgemein werden so Daten aus einem PIM in einen Webshop gefüttert und von dort die Bestellungen zur weiteren Verarbeitung ins SAP übertragen, woher dann wieder Versand- und Bestandsdaten zurückgeschickt werden.

Shopware 6 denkt API zuende: Alle Teile des Webshops lassen sich über Schnittstellen ansprechen. Daraus ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, deren Vorteile sofort ins Auge stechen!

Vielleicht haben Sie bereits ein CMS auf dem Ihre Webseite aufbaut. Es funktioniert gut und ist in andere Systeme und Prozesse integriert. Jetzt wünschen Sie sich aber noch eine Bestellfunktion zu den von Ihnen angebotenen Produkten oder Dienstleistungen. Klassisch würde man nun zusätzlich zum CMS einen Webshop aufsetzen und müsste diesen an ihr Corporate Design anpassen um dann Ihre Produkte in diesem Webshop abzubilden. Vielleicht hat ihr CMS ja aber ein Webshop-Modul! Dieses kann vom Komfort der Bedienung und dem Funktionsumfang nicht mit einem Vollblut-Shopsystem wie Shopware mithalten.

Hier bietet Ihnen der API-First-Ansatz nun die Möglichkeit, dass Sie die Produktseiten in Ihrem CMS mit minimalem Aufwand um ein paar Buttons erweitern und damit eine Bestellung direkt an einen Shopware 6 Warenkorb schicken. Also an einen kopflosen Shopware 6 Webshop. Sie müssen nicht mehr einen kompletten Webshop gestalten, Sie können einfach Ihre bestehenden Systeme um einen Warenkorb erweitern. Das besondere ist nun, dass Sie nicht nur ihr CMS an den Warenkorb knüpfen können, sondern Produkte auch über Social Media Seiten oder einem einfachen Newsletter, direkt in den Warenkorb legen lassen können!

Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, die einen kopflosen API-First-Ansatz produktiv und erfolgreich anwenden. Hier finden Sie einen kleinen Überblick.

Der Rule Builder

Hier ist weniger technische Erklärung nötig, diese Funktion ist einfach fantastisch. Sie können in Shopware Regeln für Zahlungsarten, Versandkosten, Preise etc. anlegen.

Möchten Sie, dass bestimmte Produkte für eine bestimmte Kundengruppe günstiger sind … aber nur zu einer bestimmten Uhrzeit?

Möchten Sie, dass die Lieferung in ein bestimmtes Land nur über eine bestimmte Versandart funktioniert … aber nur für eine bestimmte Kundengruppe und nur wenn ein bestimmtes Gewicht überschritten wurde? Das ist alles möglich!

Dank API-First ist es auch denkbar, Wetterdaten abzufragen und beispielsweise einfach andere Produkte zu präsentieren, wenn ein Kunde von einem Ort die Webseite besucht an dem es gerade heiß oder kalt ist. Das Potential des Rule Builders ist immens!

Allein diese zwei Features sind es Wert, auf Shopware 6 zu setzen. Wenn Sie nun über das technische Knowhow besitzen, dann installieren Sie sich doch einfach probeweise die Early Access Version von Shopware 6. Wir stellen Ihnen auf Anfrage aber auch gerne eine Test-Installation zur Verfügung! Wenn Ihnen Shopware 6 zusagt und Sie einen starken Partner bei der Entwicklung und Betreuung einer B2B-Bestellplattform oder eines B2C-Webshops wünschen, dann sind Sie bei uns richtig. Wir haben jahrelang Erfahrung in Shopware 5 und sind jetzt schon zertifiziert für Shopware 6. Damit unsere Kunden immer einen Schritt weiter sind als ihre Konkurrenz.

E-Mail Must Grow

I’ve come to the realization that people – especially non digital natives – use the classic snail mail as a metaphor for e-mail. Well, that isn’t anything new but let’s think a little further:

When I have a letter or a package and I want to send it to somebody I write his or her address on it and use a regular postal or parcel service. Now in the metaphor, I would use e-mail to not only send a letter, but also to send some pictures. This is fine, the attachment size differs between e-mail providers but sending some pictures or documents is mostly always possible. But the metaphor in our head is not complete. What if I want to send some hundred pictures, documents or even full videos? You know that people send everything with e-mail or at least they try because they don’t know better.

The metaphor of sending letters or packages in any size is in their head but it does not translate into reality.

And this is the point where e-mail must grow. It has to provide it’s users with the possibility to easily send huge amount of data and also receive these huge amount of data. Trust me, explaining ordinary people why they cannot send a video over e-mail and showing them how they could accomplish that (upload to YouTube, Google Drive etc.) is hard and it frustrates them that they just cannot send them via e-mail. This is also the reason why huge files are send by snail mail on a DVD or on a flash drive.

This is a true problem that has to be solved! It really is no fun when you want to send a huge file to somebody. You have to upload it somewhere, hope that the receiver has an account there or no account is needed for another person to access this file, and then you have to leave this interface and write your e-mail with instructions on how the receiver may access the file.

Technically it would not be advisable to truly send huge amounts of data over e-mail. There would need to be some kind of standard in place at the backend. A defined standard, because every e-mail provider creating their own solution would be a nightmare for everybody trying to send something form Gmail to Outlook for example. And this is something that already has been tried. As far as I can remember, Microsoft Live Mail did something like this: When attaching to many files or using „attach pictures“ instead of „attach files“, Live Mail would upload it somewhere where the receiver has to manually download it through another interface.

A huge file which gets attached to an e-mail should be automatically get uploaded to a safe place in the background, the mail server of the provider for example. The user should mostly be unaware of this process. The only thing the sender sees is that he or she attached a huge file to an e-mail which is on its way to the receiver. The only thing the receiver sees is that he or she got an e-mail with a huge file attached to it.

There should be no change of interface needed.

This is the crucial part: It is only one interface. No need to switch to YouTube or Dropbox or whatever. Everything related happens in the background.

I am well aware, that this puts a high bandwidth demand on e-mail providers and that agreeing on a common standard is far away from simple. But to address this problem and truly fulfill the metaphor that is in our heads but currently failing, it is a needed evolution of e-mail to grow. I am neither in the position to efficiently propagate a standard nor do I have the needed programming skills to make this happen. What I can do is, to point out this problem and propose a solution. Maybe somebody with the power and/or the skills will stumble upon this, implement it and make the life of millions of people using e-mails way easier.