E-Mail Must Grow

I’ve come to the realization that people – especially non digital natives – use the classic snail mail as a metaphor for e-mail. Well, that isn’t anything new but let’s think a little further:

When I have a letter or a package and I want to send it to somebody I write his or her address on it and use a regular postal or parcel service. Now in the metaphor, I would use e-mail to not only send a letter, but also to send some pictures. This is fine, the attachment size differs between e-mail providers but sending some pictures or documents is mostly always possible. But the metaphor in our head is not complete. What if I want to send some hundred pictures, documents or even full videos? You know that people send everything with e-mail or at least they try because they don’t know better.

The metaphor of sending letters or packages in any size is in their head but it does not translate into reality.

And this is the point where e-mail must grow. It has to provide it’s users with the possibility to easily send huge amount of data and also receive these huge amount of data. Trust me, explaining ordinary people why they cannot send a video over e-mail and showing them how they could accomplish that (upload to YouTube, Google Drive etc.) is hard and it frustrates them that they just cannot send them via e-mail. This is also the reason why huge files are send by snail mail on a DVD or on a flash drive.

This is a true problem that has to be solved! It really is no fun when you want to send a huge file to somebody. You have to upload it somewhere, hope that the receiver has an account there or no account is needed for another person to access this file, and then you have to leave this interface and write your e-mail with instructions on how the receiver may access the file.

Technically it would not be advisable to truly send huge amounts of data over e-mail. There would need to be some kind of standard in place at the backend. A defined standard, because every e-mail provider creating their own solution would be a nightmare for everybody trying to send something form Gmail to Outlook for example. And this is something that already has been tried. As far as I can remember, Microsoft Live Mail did something like this: When attaching to many files or using „attach pictures“ instead of „attach files“, Live Mail would upload it somewhere where the receiver has to manually download it through another interface.

A huge file which gets attached to an e-mail should be automatically get uploaded to a safe place in the background, the mail server of the provider for example. The user should mostly be unaware of this process. The only thing the sender sees is that he or she attached a huge file to an e-mail which is on its way to the receiver. The only thing the receiver sees is that he or she got an e-mail with a huge file attached to it.

There should be no change of interface needed.

This is the crucial part: It is only one interface. No need to switch to YouTube or Dropbox or whatever. Everything related happens in the background.

I am well aware, that this puts a high bandwidth demand on e-mail providers and that agreeing on a common standard is far away from simple. But to address this problem and truly fulfill the metaphor that is in our heads but currently failing, it is a needed evolution of e-mail to grow. I am neither in the position to efficiently propagate a standard nor do I have the needed programming skills to make this happen. What I can do is, to point out this problem and propose a solution. Maybe somebody with the power and/or the skills will stumble upon this, implement it and make the life of millions of people using e-mails way easier.

Pro Onlinebanking

Obwohl Onlinebanking in Deutschland seit Jahren an Popularität gewinnt und so ziemlich jeder es zu nutzen scheint, gibt es noch viele Menschen, die dem ganzen noch skeptisch gegenüber stehen. Die Nutzung von Onlinebanking hat reichlich Vorteile. Ich selbst nutze seit Jahren zufrieden sogar eine reine Onlinebank, welche ihre Benutzeroberfläche mit den Jahren immer besser gemacht hat auch wenn hier noch reichlich Verbesserungspotential steckt.

Im Jahr 1998 waren es noch 8% der Deutschen, die Onlinebanking nutzten doch als im Jahr 1999 das reine Onlinebanking über den Browser (ohne spezielle Schnittstelle) eingeführt wurde, nahm die Nutzung rapide zu. Im Jahr 2015 waren es nun 51% aller Deutschen, die den Nutzen und die Bequemlichkeit von Onlinebanking erkannt haben.

Man kann wirklich bequem von Zuhause oder unterwegs den eigenen Kontostand einsehen. Man kann schauen ob eine Überweisung eingetroffen ist oder mal schnell eine Überweisung tätigen. Man muss nicht erst einen Überweisungsträger ausfüllen und dann zur Bank rennen und diesen entweder in einen Briefkasten werfen oder am Überweisungsterminal ausfüllen, man kann es online direkt bei der eigenen Bank tätigen. Dort muss man nicht in die Bank gehen und mit dem Terminal kämpfen, man muss nicht warten, bis der Überweisungsträger von einem Bankangestellten stumpf abgetippt wurde – vielleicht sogar mit Tippfehlern, weil die eigene Handschrift nicht einwandfrei lesbar ist – ehe die Überweisung tatsächlich durchgeführt wird. Man muss auch nicht noch einmal zur Bank gehen um zu schauen, ob dies tatsächlich der Fall war. Jüngst habe ich auch gelernt, dass auf dem Kontoauszug aus Sicherheitsgründen gar nicht die vollständigen Kontodaten eines Senders oder Empfängers stehen. Die Tonnen an Papier, die das Ausdrucken von Kontoauszügen kostet, nur um diese dann irgendwo im Haus rumliegen zu haben, ist zudem eine absolute Ressourcenverschwendung.

Ich will nicht behaupten, dass Onlinebanking 100%ig sicher ist, das ist es auf keinen Fall! Genau so, wie man auf dem Weg aus oder zur Bank überfallen werden kann, kann man auch online des eigenen Geldes enteignet werden. Die Chancen, dass man beim Onlinebanking betrogen wird, kann man leicht minimieren, wenn man bestimmte Verhaltensweisen wahrt:

  1. Man verrät niemandem weder das Passwort zum Onlinebanking, noch gibt man jemandem die gedruckte Liste mit Transaktionsnummern, ohne die keine Transaktion möglich ist. Wer generell die Fähigkeit hat, die PIN für die eigene EC-Karte geheim zu halten, wird hiermit auch keine Probleme haben.
  2. Wie 1: Man verrät niemandem weder das Passwort zum Onlinebanking, noch gibt man jemandem die gedruckte Liste mit Transaktionsnummern! Niemand, nicht einmal die Bank wird danach fragen (abgesehen natürlich von der eigentlichen Onlinebanking-Webseite). Soll heißen, dass wenn man eine E-Mail von der Bank bekommt und diese darin nach Zugangsdaten fragt, dies ein betrügerischer Versuch eines Dritten ist, an diese Daten zu kommen.
  3. Ausschließlich die Webseite der Bank zum einloggen benutzen. Wenn oben in der Adressleiste rot eingefärbt steht http://voiksbank.banking-portal.ru dann ist das sicher nicht die Volksbank, bei der man sich gerade versucht einzuloggen. In der Regel beginnt die Adresse mit „https“ anstatt nur „http“ (sagen wir, das S stehe für „sicher“, so kann man es sich merken) und ist meist auch nicht signalfarben rot unterlegt, was der Browser bei wirklich bedenklich Seiten zumeist automatisch macht.
  4. Man benutzt einen sicheren Rechner für die Bankgeschäfte. Hat man keinen Linux-Rechner, so braucht man mindestens einen aktuellen Virenscanner auf dem Windows-Rechner (Apple hat da eigene Wege) und einen aktuellen Browser. Allgemein sollten alle verfügbaren Updates für Windows immer installiert sein, was bei Windows XP schon deshalb nicht möglich ist, weil Microsoft vor Jahren den Support eingestellt hat Bei einem schäbigen Online-Café, wo ich schon fünf zwielichtige Suchleisten sehe, wenn ich nur Firefox öffne, werde ich sicher keine Onlinebankinggeschäfte durchführen!

Wirklich schwer ist das nicht.

Jetzt gibt es von manchen die Argumente, dass durch Onlinebanking Menschen ihre Jobs verlieren. Ja, das ist sicher so, nur haben diese Menschen schon vor langer Zeit ihren Job verloren! Für triviale Tätigkeiten wie den Kontostand einsehen, Geld abheben oder eine Überweisung tätigen – damit haben wir 95% aller Aktivitäten abgedeckt, die der normale Bürger in seiner Bank durchführen möchte – gibt es seit Jahren Automaten. Mit solchen monotonen und einfach automatisierbaren Tätigkeiten, sollte man heute keine Angestellten mehr quälen. Das sind auch keine Tätigkeiten, für die man eine besondere Ausbildung benötigt: Den Geldautomaten bedienen um meinen Kontostand einzusehen und Geld abzuheben beherrscht jeder. Auch das Überweisungsterminal können die meisten benutzen.

Es spricht rein gar nichts dagegen auch persönlich in die Bank zu gehen. Für Beratungstätigkeiten bei Problemen oder Investitionsvorhaben, sind die Angestellten dort bestens geeignet. Dies ist eine Tätigkeit, die ein Automat noch nicht so gut beherrscht. Wie ich es in meinem Beitrag zu personal financial management beschrieben habe, ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine gebrauchstaugliche und verständliche Oberfläche für Laien zur Verfügung stellt, mit der undurchschichtige und komplizierte Finanzgeschäfte einfach erklärt und bedienbar werden. Dadurch bekommt der einzelne Bürger wieder mehr Kontrolle über seine oder ihre Finanzen und zwar ohne sich damit quälen zu müssen.