Samstag, 22. März 2008...22:39

Windows Vista gegen Richard: Runde 812

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War das ein Kampf bzw. es ist immer noch ein Kampf. Dieses schreckliche Vista. Gut, so schrecklich ist es nicht, aber es auf dem Laptop meiner Schwester zu installieren ist ein Graus.
Momentan installiere ich es schon zum 5. Mal, weil es ständig zu irgendwelchen Problemen bei der Installation oder beim Update auf das Service Pack 1 kommt (siehe “Configuring updates: stage 3 of 3 stuck in endless reboot loop” und “Stage 3 of 3 - 0% then reboots“). Ich gebe dem SP 1 noch eine Chance, denn ich vermute, es will sich nicht installieren, weil der WLAN-Treiber des Laptops nicht zum Vista-Treiber-Paket gehört aber zu denen, die eigentlich auch noch unter Vista laufen sollten (”Microsoft’s little known legacy drivers“). Tatsächlich funktioniert WLAN auch mit dem WinXP-Treiber, welchen ich vorher erst mal auftreiben musste. Mein jetziger Plan der, falls er scheitern sollte dazu führt, das ich Vista ein 6. Mal installieren werde und das Service Pack gar nicht installiere, sieht wie folgt aus:

Ich gehe über LAN ins Internet, hole mir alle Updates und das SP 1 und erst wenn das funktioniert, installiere ich den WLAN Treiber.

Ich weiß, das dieser technische Einstieg in einen längst überfälligen Blog-Eintrag nicht gerade zum Lesen animiert, aber es ist das, was mich seit gestern beschäftigt. Allen Technik Uninteressierten muss ich an dieser Stelle sagen, dass es hauptsächlich so weiter gehen wird.-)

Thea ist über Ostern bei sich Zuhause und ich bei mir. Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte: Mittlerweile habe ich kein Zimmer mehr bei meinen Eltern. Meine Schwester hat es komplett renoviert und übernommen. Ich sitze grade in ihrem ehemaligen Zimmer, was meine Mutter zu einem schicken Büro umgewandelt hat, und schreibe - Cherry Coke trinkend und nebenbei Vista installierend - an diesem Eintrag. Hierhin wurde auch mein Bett und mein verbliebenes Regal verfrachtet, daher muss ich nicht auf dem Sofa schlafen und mich mit Zigarettenasche zudecken.

Die gestrige Nacht habe ich so schlecht geschlafen wie lange nicht mehr. Keine Thea da, Matratze durchgelegen, kein kleines Kissen, das ich mir auf den Kopf legen kann und dazu noch viel zu wenig gegessen. Um etwa 2:30 Uhr habe ich mich hingelegt und hin und her gewälzt bis ich um 6:30 Uhr dann gar nicht schlafen konnte bis 8:30 Uhr. Danach klappte es ein wenig aber ich stand trotzdem um 9:30 Uhr wieder auf um weiter an den Rechnern zu basteln und mit meiner Mutter einkaufen zu fahren.

Einkaufen. Erstmal eine externe Festplatte für meine Eltern geholt, weil ich neulich erst gelernt habe, dass ihr WLAN-Router einen USB-Anschluss hat und ich somit das ganze Netz mit einer zentralen Festplatte ausstatten kann, was wiederum bei 3 Rechnern im Haus und 2 mehr oder weniger funktionierenden Druckern, recht nützlich ist. 200 GB für 69 € im Mediamarkt.
Danach in den Real,- gefahren, aber nicht in den schäbigen, formerly known as Wal*Mart formerly known as Wertkauf, sondern in den in Lollar. Gerüchten zufolge sollte der abgerissen werden und dort ein Ikea hinkommen aber meine Mutter hat gehört, das dem wohl doch nicht so ist und da ein Globus hinkommt. Für die die Globus nicht kennen: Es ist auch nur eine Ladenkette wie Real,-
Es war schön mal wieder Würstchen mit Brötchen (eigentlich Baguette) zu essen. Das habe ich früher jeden Samstag gegessen, es müssen aber Knackis sein und das Baguette aus dem Real,- aber kein verbranntes!

Am Montag fahre ich wieder zu (meiner lustigen, schönen, schlauen und super-süßen) Thea nach Hause nach Thüringen, wo es immer so gutes Essen gibt. Ich muss nur darauf achten, das ich meinen Kopf nicht so ins Essen gesenkt halte.-)

In diesen Semesterferien habe ich sogar etwas zu tun. Während Thea sich früh morgens aus dem Bett quälen musste für ihr Schulpraktikum, dass sie am Donnerstag zu Ende gebracht hat, musste ich immer wieder in die Abteilung der Arbeits- & Organisationspsychologie (die Seite hat der Michi Schmitz in Rekordzeit geschrieben, um von dem Universitäts-Homepage-anhaftenden, den gegebenen Verhältnissen zu Speicher-hungrigen und unglaublich ätzend zu konfigurierenden Plone wegzukommen) fahren und dort Computerprobleme beseitigen.
Dieses gottverdammte SPSS! Was für ein horrender Aufwand, wenn das Programm nicht läuft: SPSS - das Unternehmen und die gleichnamige Software - nimmt es sehr genau mit den Lizenz-Codes. Nicht im positiven Sinne, dass sie darauf achten, das es für jede Installation auch eine gültige Lizenz gibt, sondern im negativen Sinne, das jede Lizenz nur 2 Installationen lang gültig ist, da sie von SPSS online bestätigt werden muss. Nun klingt das gar nicht so negativ: Eine Lizenz, 2 Installationen gültig - Installationen der zur Sprache der Software passenden Lizenz wohlgemerkt; also nicht deutsche Lizenz und englische Software.
Eingangs habe ich geschrieben, das es SPSS sehr genau nimmt mit den Lizenzen … zu genau. Sobald es nämlich einen Fehler gibt irgendwo und man das Programm einfach neu installieren will, muss man wieder einen Lizenz-Code verbraten bzw. man muss bei der Hotline in der Warteschlange mit schlechter Musik warten und ihnen den Lizenz-Code durchgeben … oder den Authorisierungscode oder den Lock-Code, denn es gibt insgesamt 3 verschiedene interne Codes bei SPSS. Wie dem auch sei, habe ich neulich Stunden mit einem SPSS-Problem verbracht, einige E-Mails geschickt und häufig Telefonate geführt. Irgendwann hatte ich es geschafft, das SPSS wieder läuft. War das ätzend.

Normalweise würde ich ja in den Eintrag hier par schicke Links einsetzen, besonders weil mir der Daniel S. - nein, nennen wir ihn besser “D. Stölzel” - verriet, dass er den Link mit dem “Procrastination hack: ‘(10+2)*5′“, den ich vorgestellt habe, ganz nützlich fand und er mit dieser Methode seine überfälligen Protokolle (welche, weiß ich nicht) hatte schreiben können, jedoch bin ich zu faul um meinen Laptop auszupacken, hochzufahren und dann die Links vorzustellen.-) Aber es freut mich, das ich dem Daniel - sei es auch nur indirekt - helfen konnte.-)

Ansonsten geht es nur langsam voran mit der neuen A&O Homepage, für deren Gestaltung überwiegend noch ich zuständig bin. Bestenfalls kann man die Seite als eine Baustelle bezeichnen, aber wer sich meine bisherigen Anstrengungen mit PHP, HTML und CSS ansehen will, kann dies nach folgendem Link tun:

http://uni-giessen.biz/richard

Dem quakenet:#php Tutorial, welches ich etwa zur Hälfte durch habe, verdanke ich meine PHP-Kenntnisse und SELFHTML wie anderen kleineren Seiten, meine HTML und CSS-Kenntnisse. Ich weiß nicht, welche der drei Kenntnisse am wenigsten gering sind. Als Editor habe ich anfangs Dev-PHP benutzt und benutze es auch weiterhin noch, aber Syntaxhervorhebung bekomme ich auch mit SciTE. Momentan versuche ich mich mit Leo, welches auch ganz cool ist (vor allem in Python geschrieben) aber einiges an Einarbeitung benötigt. Die Bedienbarkeit, die sogenannte “Usability”, lässt, wie in vielen Open-Source-Programmen, sehr zu wünschen übrig.

Und mit diesen technischen Kauderwelsch, beende ich diesen wundervollen Eintrag.-)

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