Samstag, 10. November 2007...3:08

Nervige Gruppenmitglieder und gute schlechte Referate

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Ich bin heute, nach mehreren Wochen, das erste mal wieder bei meinen Eltern Zuhause. Thea ist übers Wochenende zu sich nach Hause gefahren und ich zu mir. Mein Zimmer ist noch genau so, wie ich es das letzte mal vorgefunden habe d.h. meine Schwester ist noch nicht hoch gezogen.

Da ich lange keinen Eintrag mehr geschrieben habe, dachte ich mir, es wäre mal wieder an der Zeit. In den letzten Wochen habe ich mehr als genung Links gesammelt und anstelle von viel Geschreibsel, werde ich mich mehr auf das verlinken konzentrieren. (Verlinken ist zwar viel Arbeit, aber damit erspare ich es mir, mich an die Geschehnisse der vergangenen Wochen zu erinnern und einen endlosen Eintrag zu schreiben.)

Selbstverständlich habe ich immernoch viel zu tun. In meinem letzten Eintrag habe ich ja meine Seminare und die damit verbundenen Verpflichtungen aufgezählt. Dieses Wochenende muss ich noch einen Text lesen, zusammenfassen und schicken, sowie zwei Bedingungsgleichungen in einer Präsentation verarbeiten.

Zu den Bedingungsgleichungen:

Diese wurden von meiner Gruppe und mir am Donnerstag in der Uni aufgestellt. Es gibt ein Gruppenmitglied, dessen Verhalten mich stört. Das Mädchen (in dem Alter spricht man schon von Frau) musste in die Gruppe, weil sie als einzige schon mal im Diagnostischen Fallseminar war. Leni, welche ebenfalls in der Gruppe ist, hat im Konsens mit den Anderen (Valerie und Vanessa) und keinem Widerspruch von mir, das Mädel mit rein genommen. Lieber wäre mir eine andere gewesen aber dann dachte ich mir, vielleicht ist sie gar nicht so schlimm. Ich hatte zuvor schon ein Gefühl der Antipathie gegen sie, da sie mir negativ in der Diagnostische Verfahren Übung aufgefallen ist, mit vielem und unkontrolliertem Reden, in einem lauten, aggressiven und besserwisserischen Ton. So klang das Ganze dann auch während wir die Gruppenarbeit machten.
Ich bin ein großer Freund von klaren, prägnanten und strukturierten Gedankengängen, welche in einer moderaten Lautstärke, abwechselnd mitgeteilt werden. Sie war laut, mit einem aggressiven Tonfall, völlig unstrukturiert und ich hatte die meiste Zeit keine Ahnung, an welchem Punkt sie grade lautstark dachte. Wir haben auf jeden Fall nicht miteinander gearbeitet. Für eine Gruppenarbeit hätten wir miteinander über einen Punkt reden müssen und uns auf eine Lösung einigen sollen. Anstatt sich zu einigen, wurden noch 1000 Beispiele genannt, wie es doch anders sein könnte, als wir es aufgeschrieben haben. BLA BLA BLA! Wenn sie nicht ständig geredet und immer wieder neue Gedankengänge geäußert hätte, hätten wir uns auch schnell auf eine Lösung geeinigt. Der treibende Motor, der die Arbeit beschleunigt hat, war ich gewesen. Einen Satz habe ich in verschiedenen Variationen häufig gesagt: “Das hätten wir geklärt. Nächster Punkt.”

Seit meinem letzten Eintrag habe ich zwei Referate gehalten: Montag und Dienstag.
Am Montag hielt ich mit der Anne ein Referat in Pädagogische. … Wir haben zu gute Kritik für das Referat bekommen, jedenfalls von unseren Kommilitonen. Ich fand unsere Arbeit bzw. meinen Teil, ziemlich hingerotzt. Okay, wir haben es ordentlich strukturiert und halbwegs gute Folien gemacht, aber es hätte einfach besser und schöner sein können. Der Dozentin sind noch paar Mängel aufgefallen, dass unsere Oregami-Bastel-Gruppenarbeit nicht so viel Zeit gebraucht hat und nicht das beste Beispiel war, um Cognitive Apprenticeship zu erklären.

Am Dienstag hielt ich alleine mein Referat in Erziehungswissenschaften. Dafür, das ich nur insgesamt an 3 Tagen an diesem Referat gearbeitet hatte, erhielt ich hier auch sehr gute Kritik von der Dozentin. Sie fand das alles sehr gut strukturiert und das ich auch immer wieder eine Folie mit Vorgeschichte und Zahlen gebracht hatte. Die Diskussionen, die aufgrund meiner zum Teil polarisierenden Diskussionsfragen entstanden sind, fand sie auch sehr gut.
Tatsächlich war nur das Material, welches mir zur Verfügung stand gut. Um welches Thema ging es eigentlich? Es ging um die Einzelprogramme des europäischen Gemeinschaftsprogramms für lebenslanges Lernen: Comenius, Erasmus, Grundtvig und Leonardo da Vinci.

Beim erstellen der Präsentation bemerkte ich, wie schlecht OpenOffice.org Impress 2.3 ist. Es ist ein Kampf, das Layout und die Farben der Folien zu bearbeiten. Ich habe es nicht geschafft, die Hintergrundfarbe der Folien, nach meinen Vorstellungen zu verändern. Ich weiß, dass ich es in einer Vorgängerversion problemlos hinbekommen habe. In dieser Version konnte ich unter den vielen, unstrukturierten Optionen, nicht die richtige finden bzw. sie wurde nicht dort angezeit, wo man es vermuten würde. Dem Hintergrund konnte ich schreckliche, vordefinierte Farbmuster geben, aber nicht die Farben selbst bestimmen.
Dazu kommt noch die grauenvolle Handout-Ansicht bzw. der Ausdruck von Handouts. Es sind immer 6 viel zu kleine Folien pro Seite. Ich habe noch keinen Weg gefunden, die Anzahl, Position und Größe der Folien auf der Seite, unumständlich zu verändern.

Leider wurde nichts aus dem HiWi-Job in der Pädagogischen Psychologie. Per E-Mail wurde mir mitgeteilt, das sie den “Bedarf an Hilfskräften aus dem Kontingent an zuvor eingegangenen Bewerbern gedeckt haben”. Die Abteilung fand ich eigentlich noch am interessantesten. Ich werde einfach mal beim Brunstein fragen, ob er in seiner Abteilung in der pädagogischen noch eine studentische Hilfskraft sucht.
… Als ich diese Zeilen schrieb, wusste ich noch nicht, dass Frau Dr. Glaser, bei welcher ich das Pädagogische Seminar habe, eine studentische Hilfskraft sucht. Die Aufgabe wäre, in einer Grundschule regelmäßig als Tutor aufzutreten und mit den Kindern ein Lese- und Schreibtraining durchführen. Leider ist das meistens vormittags und da hab ich häufiger Seminare an denen ich teilnehme. Ich überlege noch, ob ich mich eventuell doch dort bewerbe. Es ist zwar nicht mein Themenbereich und ich habe in Zukunft auch nicht vor mit Kindern zu arbeiten, aber es wäre praktische, psychologische Drohnenarbeit. Mein Vorteil wäre, das ich männlich bin. Die Frau sagte mir, die Kinder wären immer ganz enttäuscht, wenn sie nicht in die Trainingsgruppe mit dem männlichen Trainer kommen würden, weil Männer in Grundschulen eine Seltenheit sind.

Was ich auch nicht erwähnt habe ist, das ich ein neues Handy besitze, ein Sony Ericsson K810i. Mein altes Handy hat seine Klapp-Funktion aufgegeben, nachdem ein Stück rausgebrochen war. Ich empfehle übrigens niemanden ein Sagem-Handy, die sind Schrott. Die Software hat ultra-langsam reagiert, die Menüs waren schlecht gestaltet, Erinnerungsfunktion hat nicht funktioniert und T9 war schrecklich. Um einen großen Buchstaben zu schreiben, musste man eine Taste 1 Sekunde lang gedrückt halten. Viel zu lang, wenn man eine SMS schreibt.
Mit dem K810i bin ich zufrieden.

In dieser Woche haben Thea und ich uns zwei Filme angesehen: Transformers und Hot Fuzz.
Transformers war recht mau. Die Action war ganz nett, aber die Story und die Schauspieler und die Roboter waren nicht so gut.
Hot Fuzz hingegen war toll! .-) Thea fand den Film sehr lustig und er war es auch. Nicht die ganze Zeit, aber immer wieder mal. Die geilste Szene war, als gegen Ende eine alte Frau auf ihn schießt, nachladen muss, er auf sie zuläuft und … HAHAHA! .-) Das verrate ich nicht, die Szene ist sonst nicht mehr so lustig, falls ihr euch den ansehen wollt.

… Nachdem ich so oft gehört habe, das Sachen “zu schwer” sind, kam ich zu dieser Überzeugung:

Es gibt kein “schwer”, es gibt nur “viel”. Und “viel” ist keine Frage der Intelligenz.

Spiele:

Trailer:

Unterhaltungsvideos:

Körper:

China:

Produktivität:

Literatur:

  • Directory of Open Access Journals - Eine Datenbank von frei zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Zeitschriften. Darunter befinden sich zu diesem Zeitpunkt 75 psychologische Zeitschriften.
  • Manybooks.net - Freie deutschsprachige eBooks, die zum Download bereit stehen. Primäres Angebot sind Bücher aus der englischen Sprache.
  • The Road to Serfdom - Eine schön illustrierte kurze Geschichte, wie es zu den deutschen Umständen vor dem 2. Weltkrieg kam.
  • What Should I Read Next? - Titel und oder Author eines guten Buches eingeben und die Seite erzeugt Vorschläge, welche Bücher ebenfalls auf Interesse stoßen könnten.

Anwendung:

Um-Welt:

Musik:

  • SeeqPod - Die Seite findet Musik im Internet und spielt diese in einer Playlist ab. Bei Registrierung, kann man die Lieder auch runterladen (oder man tippt den exakten Link zum Lied ab).
  • The Hype Machine - Musik, die andere Menschen bewegt und die man sich anhören kann.

Sonstiges:

  • DKB - Deutsche Kreditbank AG - Ich habe mir ein neues Girokonto zugelegt, da die Sparkasse ab dem nächsten Jahr Kontoführungsgebühren von mir verlangt. Falls jemand Interesse an einem kostenfreien Internet-Girokonto haben sollte, mit kostenlosen Bezahlen mit EC- sowie Visa-Karte und kostenloser Barabhebung mit der Visa-Karte an fast allen europäischen Geldautomaten, dann sollte sich der- oder diejenige das mal anschauen.
  • Engadget - Researchers develop a 360-degree holographic display (Video) - Die Anfänge einer dreidimensionalen Bildprojektion sind gelegt.
  • Michael Paulus - Skeletal Systems - Berühmte Comicfiguren, und wie ihre Skelette voraussichtlich auszusehen haben.

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